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Legende Roland Velich und das Weingut Moric

Legende Roland Velich und das Weingut Moric

Weingut Moric - Roland Velich
Burgenland

Am Anfang stand die Begeisterung für die Region, wo er aufwuchs, und das mit den Jahren gewachsene Verständnis für eine Jahrhunderte alte Kulturlandschaft und eine Geschichte des Weinbaus, die fast vergessen schien. Hier hat  Roland Velich einen Schatz gehoben und in den letzten knapp 20 Jahren einige der markantesten und eigenwilligsten, aber auch hochklassigsten Weine Österreichs erzeugt. Weltweite Anerkennung und Würdigung für seine Versionen der klassischen Rebsorten Blaufränkisch und Grüner Veltliner sind heute selbstverständlich geworden - wenn auch nicht immer in Österreich. Die feste Überzeugung, dass aus dem Blaufränkisch große Weine entstehen können, wenn er unter besten Bedingungen vinifiziert wird, war und ist das Credo auf das Roland Velich seine Arbeit stützte und stützt. Die gewachsene  Erfahrung bestätigte dabei die Ähnlichkeiten zwischen den Weinen aus dem Piemont, dem Burgund, der nördlichen Rhone und eben dem Blaufränkisch gibt. Es sind Frucht, Gerbstoff, Würze, Böden und das Wissen, was Weine bestimmter Herkunft so speziell macht.
Vor allem sind ihm Weine wichtig, die nicht auf Opulenz, Wucht und Kraft setzen, sondern auf Finesse, feine Fruchtnuancen und Eleganz, die sich erst langsam in der Flasche entwickeln.

Die heutigen Weine von Roland Velich sind wie die Quintessenz dieser Philosophie und dabei unserer Meinung nach ohne Einschränkung, zu den großen Weinen der Welt zu zählen.

Aktuell sind diese Weine neu im N+M Sortiment:

2018 Blaufränkisch Burgenland

Der Jahrgang zeigt wie kaum einer in den Jahren davor eine betörende Fruchtigkeit, viel Saftigkeit und feine Gerbstoffe. Der Ausbau im großen Holz (1200l Fässer) lässt der Frucht aus getrockneten Kirschen und Brombeeren freien Lauf, wobei eine feingliedrige Textur wie ein unsichtbares Korsett wirkt.

2017 Blaufränkisch Reserve

Hier kommen Cassis, etwas Himbeere zusammen mit Brombeeren und zartem Veilchenduft mit ins Spiel und Kräuter wie Oregano und Rosmarin addieren sich zu einem komplexen Duftgemisch. Seidigkeit und etwas Phenolik, dezente Salzigkeit und eine frische Säure ergeben zusammen mit der Frucht ein vielfältiges Mundgefühl. Dieser Eindruck verbleibt lange am Gaumen sowie eine aromatische Dichte, die die Reservequalität unterstreicht.

2016 Blaufränkisch Lutzmannsburg Alte Reben

Ähnliche Früchte wie Reserve, mehr Veilchen und Cassis, kompakt und konzentriert aber nie ausladend oder breit. Hat viel Zug und Spannung und ist durchzogen von feiner Mineralität, Bitterschokolade. Noch ziemlich verschlossen und ein Kraftpaket mit Muskeln ohne Fett! Aus der Erfahrung ein ideales Trinkfenster von 12 -15 Jahren+

2018 Hausmarke Supernatural Veltliner/Chardonnay

Ein Hauswein „de Luxe“. Es gibt nur wenige Weine zu diesem Preis bei ähnlicher Qualität. Saftige gelbe Früchte, gut eingebundene Säure, phenolische, zart bittere Noten machen Lust auf den nächsten Schluck. Ein vielseitiger Begleiter zu Meeresfrüchten, Austern, aber auch zu deftiger Brotzeit. Seine Fleischigkeit hält aber auch ein  gebratenes Schweinesteak oder ein gegrilltes Hähnchen aus.

2018 St. Georgen Grüner Veltliner

Aus einem kleinen Weinberg aus gleichnamigem Ort. Ausgebaut in 500l Fässern ist das Veltliner aus einer andern Welt: Komplett trocken, reduktiv, mit Aromen von Feuerstein. Man spürt den Kalkboden förmlich. Auf der Zunge, straff, aber kompakt und dicht. Gewürzbirne und Bratapfel. Man ahnt den Tiefgang, braucht Flaschenreife. Ein GV auf dem Niveau eines großen Chardonnay aus dem Burgund oder eines Top-Chenin blanc.

Velichs Weine sind wahre Unikate und haben wenig Vergleichsmuster in Österreich und damit auch anderswo.

Hier geht es zu den Weinen vom Weingut Moric.