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Frankreich - Österreich - Schweiz

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Domaine Fichet
Meursault, Burgund

2017 ist bei Fichet ein sehr eleganter und mineralischer Jahrgang mit normalen Mengen. Jean-Philippe ist mit recht sehr zufrieden und freut sich endlich wieder einen Jahrgang im Keller zu haben, der qualitativ großartig ist und der zudem quantitativ in guten Mengen vorhanden ist. Etwas Reduktion, Spannung und Feinheit kennzeichnen die Weine vom Bourgogne bis hin zu seinen Lieu-Dits und Premier Cru Lagen. Herausragende Beispiele sind der deutlich mineralische Meursault Chevaliers, der auf extrem kalkhaltigen, steinigen Grund gewachsen ist. Ähnlich ist der Puligny Garenne; ein besonders hochgelegener Weinberg mit, aufgrund des darunter abfallenden Geländes, besonders kargem nährstoffarmen Boden. Am unteren Ende des Sortiments gibt es den Bourgogne VV aus mehr als 50-jährigen Reben, die auf kiesigem mit Steinen durchsetzen Boden wachsen. Ein konzentrierter und überraschend vielschichtiger Wein, der manchem Village Paroli bietet.

Die Weine von Fichet: Frisch, faszinierend und dabei mit immensem Potenzial ausgestattet.

Hier geht´s zu den Weinen der Domaine Fichet.

 

Domaine Prudhon
Saint Aubin, Burgund

Weiße Burgunder sind teuer. Diese Aussage stimmt leider zumeist. Aber zum Glück gibt es sie noch, die versteckten Schätze. Und zu diesen gehören ohne Frage die Weine der Domaine Prudhon, die immer wieder aufs Neue das Klischee vom überteuerten Burgunder widerlegen. Gerade in St. Aubin gibt es einige Lagen, die in den Händen von Vincent Prudhon weit bekannteren Meursault-, Puligny- und Chassagne- Weinen problemlos Paroli bieten - und das zu deutlich niedrigeren Preisen. Doch auch Prudhon`s Weine aus den Puligny Lagen besitzen ein überragendes Preis- / Genussverhältnis. Vincent Prudhons Stil ist stets von Klarheit, Eleganz und perfekter Balance gekennzeichnet. Tugenden, die er mit dem Jahrgang 2017 erneut idealtypisch umsetzen konnte. Mit Besitz in acht Premier Cru Lagen in Saint Aubin repräsentiert die Kollektion das Beste aus dieser Appellation und zeigt so beeindruckend das Potential des Ortes auf. Darüber hinaus gibt es auch in 2017 wieder Weine aus Puligny-Montrachet, die auf Augenhöhe mit vielen großen Namen der Cote de Beaune stehen.

Die gesamte Kollektion strahlt frisch, pur und balanciert dabei zwischen Substanz und Frische!

Hier geht´s zu den Weinen der Domaine Prudhon.

 

Domaine Triennes
Nans-les-Pins, Provence

Perfekt als erfrischender im Sommer auf der Terrasse oder dem Balkon empfehlen wir unseren Dauerbrenner von der Domaine de Triennes, deren wunderbar frische Weine uns den Duft der Provence ins Gedächtnis zu rufen. Der 2018er Rosé ist ein ebenso herzhafter wie animierender Südfranzose, zu 100 % aus alten Cinsault-Trauben gekeltert, leicht lachsfarben mit einem aromatischen Bukett voll roter Früchte und Konfekt. Sein Speil am Gaumen ist leicht und elegant, der perfekte Wein zu sommerlichen Temperaturen. Stets der burgundischste Wein im Portfolio ist ohne Frage der Auréliens blanc aus 95 % Chardonnay und 5 % Viognier. Die Apfel-, Birnen- und Zitrusnoten des Chardonnays vermählen sich hier perfekt mit dem Aprikosenduft der Viognier- Traube zu einem frisch-fruchtigen Wein mit cremiger Textur und lebhaft trockenen Abgang. Als kleiner Roter für jeden Tag ist der Les Auréliens rouge immer eine gute Wahl. Die Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Syrah ergibt einen robusten Weinvoller Würze und roter Früchte, unerwartet feingliedrig und geschmeidig, der ideale Begleiter zur mediterranen Küche. Eine Besonderheit der Domaine und nur in kleinen Mengen verfügbar ist der reinsortige Merlot. Tolle Struktur zum kleinen Preis, wahrlich kein kleiner Wein, sein Bukett verströmt Noten von Cassis, Kirsche und Lakritze, eingerahmt von Tabak und Kakaoaromen. Belüften Sie ihn ruhig eine halbe Stunde in der Karaffe, es lohnt sich! Gönnen Sie sich ein wenig Urlaub vor dem Urlaub, die Triennes Weine helfen Ihnen beim Träumen!

Hier geht´s zu den Weinen der Domaine Triennes.

 

Domaine Pelican
Montigny-lès-Arsures, Jura

Die relativ junge Domaine wurde vor wenigen Jahren von der wohlbekannten Domaine d`Angerville in Volnay erworben. Ebenso wie an der Côte de Beaune ist Francois Duvivier hier für die Vinifikation verantwortlich. Ein Teil der erworbenen Weinberge gehörte zu der im Jura legendären Domaine von Jaques Puffeney, der glücklich war, sein Weingut in die richtigen Hände zu geben. Vinifiziert wird hier nach denselben biodynamischen Methoden wie bei d'Angerville, die Weine zeigen nichts von dem in der Region üblichen oxidativen Stil, im Gegenteil. Sie sind von puristischer Klarheit, kühl, pur und reintönig mit einer knackigen Mineralität. Eine kompromisslose Stilistik, wie sie auch bei einem Stéphane Tissot, Labet oder Ganevat so nicht zu finden ist (drei bekanntere Produzenten der neueren Generation im Jura). Wenn man so will, handelt es sich um ein vollkommen neues Jura-Erlebnis, dass die aromatischen Verbindungen der einzelnen Sorten insbesondere Savignin und Chardonnay in der Verbindung mit Klima und Böden des Jura erfahrbar und deutlich macht und so eine einzigartige Faszination ausübt.

Die Weine sind auch in 2017 wieder reintönig, mineralisch und immens elegant und gehören so unserer Meinung nach zu dem Besten, was das Jura heutzutage zu bieten hat.
Sie sind positiv, sehr animierend und dabei faszinierend leise Weine!

Hier geht´s zu den Weinen der Domaine Pelican.

 

Weingut Moric
Großhöflein, Mittelburgenland

Roland Velich, der nach wie vor große Einzelgänger unter Österreichs Top-Winzern, steht mit der Qualität seiner Weine und ihrer internationalen Wahrnehmung zusammen mit ein paar wenigen Kollegen wie Hannes Schuster und Uwe Schiefer an höchster Stelle. Er feiert Erfolge bei der Topgastronomie und bei der Weinkritik, die längst die Einmaligkeit seiner Blaufränkisch erkannt haben und über alles schätzen. In Weinproben, organisiert von Kennern und Freunden (wie z.B. bei Gerold Schneider in Lech oder im letzten Jahr in Piemont) mit bekannten Vertretern aus traditionell anerkannten und berühmten Regionen wie Burgund, Nördlicher Rhône oder Piemont ist sein Blaufränkisch so manches Mal Hecht im Karpfenteich und verblüfft ausgebuffte Kenner und anwesende Winzerkollegen.
Blaufränkisch, nicht nur als Weinsorte eher etwas für Insider, hat in Roland Velich jemand gefunden, der seine innersten Qualitäten auszuloten versteht. Die feine Blaubeerfrucht, die Textur, die immer wieder den Vergleich zu Burgund herausfordert, als auch die komplexen Nuancen, die mal an einen Barolo oder auch an Côte Rotie erinnern. Die feinen Tannine, die aufgrund des sorgfältigen Ausbaus seidig ausfallen aber die Weine perfekt strukturieren. Es gibt viele Gründe, diese Weine kennenzulernen und danach auch zu lieben.

Neben seinen herausragenden Interpretationen vom Blaufränkisch spielen auch seine Grünen Veltliner und Furmint (!) Weine in ihrer eigenen Liga!

Hier geht´s zu den Weinen vom Weingut Moric.

 

Weingut Gantenbein
Fläsch, Graubünden

Daniel und Martha Gantenbein haben die große Gelassenheit, die es braucht, um außergewöhnliche Weine zu produzieren, ohne sich dabei im Erfolg zu verzetteln und immer weiter zu expandieren. Beide haben offenbar das Gleichgewicht gefunden zwischen dem unbedingten Willen zu immer noch besseren Weinen und der Suche nach Perfektion, aber andererseits die innere Ruhe, ihre freie Zeit zu genießen und zu reisen, um zu sehen und zu probieren und dabei viele ihrer Restaurantkunden weltweit zu besuchen. Der Weinstil der Gantenbeins ist nur unzureichend mit „burgundisch“ beschrieben. Es sind Weine, die für sich selbst sprechen. Der Chardonnay ist pur, dicht und kräftig, von großer Klarheit und strahlender Mineralik, aber mit schmelzigem Charme. Der Pinot Noir ist - auch in 2017 - dunkel, dicht mit fester Struktur und intensiver Frucht. Dabei ist der Wein ideal balanciert und elegant. Burgundisch, aber individuell und einzigartig brauchen die Weine etwa 3- 5 Jahre, um das zu zeigen, was sie vollends können.

Hier geht´s zu den Weinen vom Weingut Gantenbein.