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Der Jahrgang 2019 unterstreicht den Chambolle-Musigny Stil

Der Jahrgang 2019 unterstreicht den Chambolle-Musigny Stil

Domaine Georges Comte de Vogüé
Chambolle-Musigny

Chefönologe François Millet zeigte sich gleichzeitig überrascht und sehr erfreut, dass man seinen 2019ern die extremen Bedingungen des Jahrgangs mit drei Hitzewellen und kaum Regen überhaupt nicht anmerkte, sondern der Jahrgang bei Comte de Vogüé vielmehr elegante und hochfeine Essenzen hervorbrachte, die vor Terroir nur so strotzen. Der Chambolle Musigny (aufgepeppt mit etwas 1er Cru aus den Lagen Les Baudes and Fuées) übertrifft das übliche Niveau einer Dorflage bereits bei Weitem. Er ist kühl, frisch, mineralisch und unglaublich fokussiert. Der aus unter 25 Jahre alten Musignyreben gekelterte Chambolle Muisgny 1er Cru ist gleichzeitig schlanker aber auch intensiver, mit betonten floralen und würzigen Topnoten, saftig und reichhaltig, ein großer Wein.  Nahezu schmerzhaft intensiv präsentiert sich der Chambolle Musigny Les Amoureuses, schlank, drahtig und zugleich unglaublich verführerisch mit großer Reichhaltigkeit und Klasse. Ein Gedicht! Der Bonnes Mares (ausschleßlich “terres rouges”) ist gewohnt muskulöser und dunkelbeeriger, ein opulenter Riese in seidigem Gewand. Es fällt wie immer schwer, die ätherische Klasse eines Musigny in Worte zu fassen, so unglaublich komplex & vielschichtig ist sein Wesen, das ihn gemeinsam mit dem Romanée-Conti zur ultimativen Expression des Burgunds macht.

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Domaine Mugnier
Chambolle-Musigny

Frédéric Mugnier beschrieb das Jahr 2019 prägnant als „einen weiteren sehr heißen und trockenen Jahrgang, der von zwei Phasen übermäßiger Hitze gekennzeichnet war, bei denen die Temperaturen 40 °C überstiegen." Trotzdem haben die Reben nicht allzu viel gelitten. Die Blüte verlief aufgrund von zwei stärkeren Schauern, die die Erträge um etwa 30% reduzierten, nicht optimal. Ansonsten verlief die Vegetationsperiode relativ problemlos. Die Trauben waren weitgehend makellos und ziemlich reif mit Alkoholen zwischen 13 und 13,5%, obwohl die Erträge mit 25 bis 30 hl/ha nicht besonders großzügig waren. Was die Weine angeht, wenn ich ein Wort wählen müsste, um sie zu beschreiben, wäre es „harmonisch“. Sie sind reif, aber sehr frisch und jedes Terroir kommt klar zum Ausdruck.

Der 2019er Clos de la Marechale hat eine wunderschöne klare Furcht, immense Feinheit und eine knackigen Frischebiss. Ein ungemein starker Wein und für uns einer der besten CdlM, die wir bisher vom Fass probieren durften. Klasse!

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