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Weingut Fritz Haag


Brauneberg / Mosel
Fritz Haag gehört ohne Zweifel zu den besten Weingütern an der Mosel, auf Augenhöhe mit grossen Namen wie Willi Schaefer oder J.J. Prüm. Mit dem 2004er Jahrgang hatte Wilhelm Haag die Verantwortung an seinen Sohn Oliver übergeben, der seine Erfahrungen u.a. in Südafrika und als Betriebsleiter bei Wegeler sammeln konnte. Jedenfalls war für eine reibungslose Übergabe gesorgt und für Kontinuität auf dem bekannt hohen Niveau. Während die Weltpresse alle Jahre wieder die fruchtigen und edelsüssen Kreszenzen des Weinguts zurecht feiert, haben wir schon lange eine Schwäche für Haags trockene Weine, die uns ob ihrer Klarheit, Frische und subtilen Fruchtigkeit gefielen und damit den edelfruchtigen Vertretern des Hauses mit ihrer einmaligen Finesse und tänzerischen Verspieltheit ebenbürtig sind. Schon der trockene Gutsriesling, der für einige langjährige Kunden in Literflaschen (im Verhältnis zur 0,75 l-Flasche günstigerer Preis) gefüllt wird, ist ein Gutswein von besonderer Klasse. Mineralisch, zart floral, mit köstlichem Pfirsicharoma, viel Wein fürs Geld. Arbeitet man sich die Qualitätsleiter empor, so nimmt beim trockenem Kabinett die Präzision und Rasse noch zu, um schliesslich in der trockenen Spätlese aus der Brauneberger Juffer Sonnenuhr mit grosser Dichte, starker Schiefermineralität und langanhaltendem Abgang zu kulminieren. ähnlich verhält es sich bei den fruchtig-edelsüssen Varianten, wobei hier die grösste Komplexität und maximaler Ausdruck bei den Goldkapselauslesen erreicht wird, die mit ihrem feinen Botrytiseinfluss die Aromen hinsichtlich Vielfalt und Dichte noch einmal potenzieren.

2003

Haag
53,55 €
0.75 l Flasche (71,40 € / l)

2005

Haag
53,55 €
0.75 l Flasche (71,40 € / l)